Trotzphase bei Kindern: Gelassenheit die beste Lösung?!
Etwa ab dem 18 Monat fängt bei jedem Baby oder Kleinkind die sogenannte Trotzphase an. In dieser Zeit werden Kinder oft wütend, weinen und schreien, wenn etwas nicht erlaubt wird.
In dieser Phase machen die Kinder die Erfahrung, dass sie etwas wollen, aber nicht dürfen oder können. Aus Frust reagieren sie mit heftigen weinen, schreien, wegschupsen der Eltern oder Wutanfällen. Dieser Frust richtet sich nicht gegen die Eltern. Er ist einfach ein typischer Ausdruck von großer Enttäuschung und Zorn des Kindes.

Diese Trotzphase lässt sich nicht vermeiden. Ab einem gewissen Alter gehört die Erfahrung, welche das Kleinkind in dieser Zeit macht, zur normalen Persönlichkeitsentwicklung dazu. Der Erzieherinnen Blog hat einen äußerst hilfreichen Artikel zum Thema Trotzköpfe mit vielen Tipps und Hinweisen, welche zum Verständnis der Eltern führen.
Laut Kinder.de hilft es, sein Kind gut zu beobachten und darauf zu achten, wo genau seine Frustrationsschwelle liegt. Eltern dürfen ihr Baby aber nicht vor Frust schützen und ihm alles geben was es will. Die Erfahrung des “Nicht dürfen” ist sehr wichtig für das spätere Leben.
Tipps gegen das Ausbrechen von Wutanfälle gibt es bei kinder.de ebenfalls, wie z.B. das Kind mit einem Spielzeug vor dem Anfall ablenken, ihm Wörter beizubringen um seine Gefühle auszudrücken, das Trommeln auf Kissen oder ein lautes Schreien erlauben.
Wenn ein Kind einen “Trotzanfall” hat, ist es meist nicht mehr ansprechbar. Die Eltern können in so einen Fall nur versuchen gelassen zu bleiben und abzuwarten, bis das Kind sich wieder beruhigt hat. Strafen oder anschreien macht die Situation nur noch schlimmer. Es ändert nix an der Tatsache, dass das Kind lernen muss Verbote, Einschränkungen und Grenzen zu akzeptieren.
Werden Kinder nicht ignoriert und bekommen durch den Wutanfall das was sie wollen, kann es passieren, dass sich die Wutanfälle häufen und gezielt eingesetzt werden, um den Willen des Kindes durchzusetzen.
Wenn es möglich ist, kann bei einem Wutanfall auch das Zimmer verlassen werden. Der Anfall wird dann recht schnell abebben. Wichtig ist auch dem Kind zu erklären, dass es durch seine Anfälle nicht das erreichen wird, was es will.
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