Nahrungsverweigerung bei Babys: Was dagegen tun?



Sobald ein Baby die Nahrung verweigert sind junge Eltern schnell unsicher und wissen sich nicht zu helfen. Einige Babys essen gut und gern, andere dagegen nur mühsam und mit viel Geduld.

Eltern sollten sich nicht zu sehr auf die empfohlenen Nahrungsmengen der Hersteller versteifen, denn das sind oft nur Durchschnittswerte. Als Orientierung für die Eltern hilft viel mehr zu wissen, dass 6-8 nasse Windeln pro Tag im normalen Bereich liegen.

Baby mit Milchflasche

Von Trinkproblem spricht man, sobald jede Mahlzeit sozusagen im Stress endet, weil das Kind sich wehrt, das Trinken zu lange dauert und die Trinkmengen zu viel wenig sind.

Bei Stillbabys kann eine unbequeme Stillposition oder eine zu schnell fließende Milch zu Trinkproblemen führen. Hier wäre entweder ein Positionswechsel hilfreich oder das Abpumpen der Milch in eine Flasche. Auch auf eine unruhige Stillsituation reagieren viele Babys mit einer Milchverweigerung. Bei empfindlichen Kindern immer das Radio sowie TV ausschalten und Besuch oder Verwandte aus dem Zimmer hinaus bitten.

Frühchen verschlafen oft ihre Mahlzeiten, da sie viel Schlaf benötigen. Ratsam ist es jedoch, das Baby nach max. 3 Stunden zu wecken und zu füttern, damit es bei Kräften bleibt und ein regelmäßiger Tagesablauf zur Gewöhnung wird.

Bei Flaschenbabys kann eine unentspannende Trinkhaltung sowie eine laute Umgebung zur Nahrungsverweigerung führen. Auch Probleme mit der Flasche, z.B. zu großer/kleiner Sauger oder zu viel Unterdruck in der Flasche, können dafür verantwortlich sein. Oft macht sich auch eine Nahrungsunverträglichkeit durch schlechtes Trinken bemerkbar.

Solange das Baby etwa 150g pro Woche zunimmt gibt es keinen Grund zur Sorge. In schweren Fällen der Nahrungsverweigerung ist es möglich eine Stillberaterin aufzusuchen.

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3 Kommentare zu “Nahrungsverweigerung bei Babys: Was dagegen tun?

  1. hallihallo
    seit mein sohn mit 10 wochen zun 2. mal operiert wurde will er einfach nicht mehr trinken. das belastet mich sehr, denn er hat eine zwillingsschwester die mich auch braucht, nur seit 10 wochen dreht sich alles nur um den kleinen gabriel denn er muss doch trinken. eine kleine lösung haben wir gefunden, im schlaf trinkt er ein bischen, aber wach geht gar nichts. jetzt sind die zwei 5 monate alt, bei meinem Mädchen leyla ist alles ok, sie wiegt auch 600 gr mehr , aber er bringt mich zur weissglut. hiiiiiilfe
    der kinderarzt meint das wäre nicht so schlimm, denn er nimmt ja zu, aber es ist echt belastend.
    wer hat ähnliche probleme oder tips für mich???
    liebe grüsse Sandra

  2. Hallo Sandra,
    ich habe leider keine weiteren Tipps für dich. Halte dich einfach an die Aussagen des Arztes. Er wird wissen, was für dein Baby am besten ist. 🙂
    Liebe Grüße,
    Mauja

  3. Hallo Sandra,
    ich habe ein ähnliches Problem. Mein Kleiner trinkt weniger seit einer Woche nach seiner OP (Leistenbruch). Hatte vor 2 Tagen Milchsorte gewechselt. Ging bis heute gut.
    Hast du eine Lösung gefunden?
    Seine Zwillingsschwester dagegen trinkt sehr gut – zum Glück,

    Liebe Grüsse,
    Tropi mit Zwillinge (11,5 Wochen)

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