Wutanfälle in der Trotzphase beim Baby & Kleinkind



Ab einem gewissen Alter erreichen Babys die Trotzphase in der sie versuchen ihren eigenen Willen durchzusetzen. Häufig fängt das Trotzen schon im 10.-12. Monat an. Das Baby protestiert wenn es nicht schlafen will oder sein Lieblingspielzeug vermisst. In diesem Alter kann man Babys noch leicht mit einem Spielzeug oder Liedchen vom Schreien ablenken.

manchmal_bin_ich_bockig_98678.jpg

Wenn das Kind etwas älter ist, klappt das mit dem Ablenken nicht mehr so einfach. Ab 2-4 Jahre werden Kinder häufig sehr anstrengend und fordern bei den Eltern viele Nerven und Geduld. Trotzphasen gehören zur normalen Entwicklung des Kindes. Es lernt damit umzugehen, dass es selbst andere Wünsche als die Eltern hat und diese nicht immer erfüllt werden.

Oftmals protestiert ein trotzendes Kind mit lautstarkem Schreien oder auf dem Boden werfen. In dieser Phase ist es besonders für die Eltern wichtig keine Nerven zu verlieren und nicht nach Erziehungsfehlern zu suchen.

Einige Tipps für den Umgang mit trotzenden Kindern:

  • Ein Kind benötigt in dieser Zeit deutliche Gefühle der Eltern, d.h. es darf auch mal mit dem Baby geschimpft werden. Andererseits ist es auch wichtig dem Kind zu zeigen, dass man es dennoch liebt hat.
  • Auch in dieser Phase gibt ein geregelter Tagesablauf dem Kind die nötige Sicherheit.
  • Verbote sollten konsequent eingehalten werden. Diese dürfen jedoch nicht sinnlos oder wiedersprüchlich sein.
  • Die Eltern müssen die Selbstständigkeit des Babys unterstützen und auch seine Entscheidungen akzeptieren.

Bildnachweis:
© Thomas Tobaben / PIXELIO