Aufgedrehte Kinder: Was tun gegen Wutanfälle und Frust?



In diesem Artikel möchte ich mich mit aufgedrehten Kindern bzw. mit Wut oder Frust bei Kindern beschäftigen.

Wenn Kinder aufdrehen und sich nicht beruhigen können, liegt es oft daran, dass sie überfordert oder übermüdet sind. Das passiert, wenn der Tag sehr aufregend war z.B. Oma kam zu Besuch oder die Familie hat zusammen etwas spannendes unternommen. Die erste Maßnahme ist den Raum zu verdunkeln und alle Geräusche abzuschalten. Hilfreich kann auch ein regelmäßiger Tagesablauf sein, denn Kinder benötigen ihn zur Orientierung.

Viele Kinder bekommen ab und zu Wutanfälle. Diese dienen in erster Linie dazu, die Eltern auf sie aufmerksam zu machen. Es wird empfohlen in so einem Fall unspektakulär zu reagieren um Wiederholungen auszuschließen. Außerdem hilft es, wenn die Eltern warten bis sich der Wutanfall gelegt hat und dann nicht nachtragend sind.

Die Eltern können ruhige Spielmomente mit ihrem Baby finden und diese fördern, sich dafür Zeit nehmen und es ihm beim Spielen leicht machen. Wenn ein Kind Frust hat sollte es nicht damit allein gelassen werden. Trost und Verständnis von Seiten der Eltern ist wichtig, beruhigt und baut auf.

Natürlich sind die Eltern auch beim Benehmen sowie ihren Verhaltensweisen untereinander ein Vorbild des Kindes. Um z.B. ein schlechtes Benehmen beim Essen auszuschließen, sollte die ganze Familie von Anfang an gesittet am Tisch essen und somit ein gutes Vorbild des Kindes sein. Auch ist das Verhalten der Eltern untereinander ein wichtiger Punkt, bei dem sich Kinder viel abschauen und nachmachen.